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Tagsüber warm, nachts noch kalt: So heizen sie in der Übergangszeit am effizientesten.

08/04/2009

Während der „Übergangszeit" sind die Tagestemperaturen bereits angenehm warm, während die Temperaturen nachts noch häufig in den niedrigen einstelligen Bereich sinken. Doch stellt man die Heizung nur abends und nachts an, dauert es eine Weile, bis alle Räume angenehm warm sind. Dies ist nicht nur wenig komfortabel, sondern auch ineffizient. Die Heizung sollte daher so eingestellt werden, dass sie tagsüber auf geringer Stufe weiterläuft und abends automatisch höher schaltet. Diese Programmierung sollte immer wieder überprüft und den Außentemperaturen anpasst werden.

Ein weiterer Tipp: Nur die Räume heizen, in denen es abends und nachts wirklich wohlig warm sein muss, z. B. Wohn- oder Badezimmer. Die Türen dieser Räume sollten geschlossen bleiben, um die Wärme dort zu halten. Die übrigen, nachts kaum genutzten Räume erwärmen sich aufgrund der Außentemperaturen meist von alleine, bis sich dort wieder Personen länger aufhalten. Die Thermostatventile an den Heizkörpern dieser Räume sollten auf die Position "Frostschutz" gestellt werden, die meist durch einen Eiskristall gekennzeichnet ist.

Wer die Frühlingsluft in sein Haus lassen möchte, sollte keinesfalls die Fenster längere Zeit offen stehen lassen. Vielmehr ist das Stoßlüften nach wie vor die beste Methode: Drei- bis viermal täglich jeweils drei bis fünf Minuten lang möglichst mit Durchzug die verbrauchte Raumluft durch frische Außenluft ersetzen. Hierbei sollten die Heizkörperventile immer geschlossen sein, um ein „Gegenheizen" gegen die kühlere Frischluft zu vermeiden.

 

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